Künstlerische Arbeit nun in ruhigerem Fahrwasser
Chef der Kultur GmbH war zu Gast beim Stammtisch des Kreisverbandes
Trotz ungewöhnlich frühen Beginns fanden sich zahlreiche Interessierte zum gestrigen Stammtisch der halleschen FDP ein. Rolf Stiska, Chef der städtischen Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, warf einen Blick zurück auf deren erstes Jahr. Nach turbulentem Beginn sei nun Ruhe eingekehrt. Vor allem mit dem Orchester habe man vernünftig reden können. So sei es gelungen, einen Haustarifvertrag bis 2016 abzuschließen, der im Gegenzug betriebsbedingte Kündigungen ausschließe. Sorgen um die Qualität der Staatskapelle habe er nicht.
Insgesamt sei man nun mit allen Sparten der GmbH in Fahrwasser gelangt, in dem ruhig künstlerisch gearbeitet werden könne. Dennoch gebe es weiterhin Probleme. Diese machte Stiska aber weniger auf der Kostenseite aus, als vielmehr bei der Nachfrage. Sehr gut angenommen werde lediglich das Orchester. Die Besucherzahlen im Schauspiel und in der Oper, die eigentlich das Flaggschiff darstellen müsse, seien hingegen enttäuschend. Hier müssten Anstrengungen unternommen werden, gerade das Bildungsbürgertum in Stadt und Umland zurückzugewinnen.
Also ein Aufruf nicht nur an die halleschen Liberalen: Werfen Sie ruhig mal wieder ein Blick in die Spielpläne! Und Anrechte kann man auch noch erwerben.
