Mit Frank Sitta zurück in den Bundestag!

Frank Sitta FDP LSA-Halle, PressefotoFrank Sitta (38) wurde auf der gestrigen Wahlkreismitgliederversammlung der Freien Demokraten zum Direktkandidaten im Wahlkreis 72 (Halle und nördlicher Saalekreis) gewählt.

Nach seiner Wahl gab sich Frank Sitta kämpferisch: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf den Wahlkampf. Ich bin hochmotiviert – gerade in Anbetracht des so knappen Landtagswahlergebnisses für unsere Partei im März 2016. Jetzt erst recht! Vor unserem Land stehen in den nächsten Jahren große Herausforderungen – Ob demografischer Wandel, internationaler Terrorismus oder die zunehmende Spaltung Europas. Diese gilt es zu bewältigen. Doch dazu brauchen wir nicht länger eine ideenlose und lethargische schwarz-rote Bundesregierung, sondern neue Lösungen und eine mutige, zukunftsorientierte Politik, die wieder die Bürger in den Mittelpunkt stellt! Dafür möchte ich in Halle kämpfen, sodass im Herbst endlich wieder eine liberale Stimme aus der Region im Bundestag zu hören ist.“

Sitta kündigte außerdem an, auf der Landesvertreterversammlung der FDP Sachsen-Anhalt im April auch für Platz 1 der Landesliste zu kandidieren, um die Freien Demokraten als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf zu führen.

Neuer Kreisvorstand gewählt

Die Freien Demokraten Halle haben auf ihrem gestrigen Kreisparteitag einen neuen Vorstand gewählt. Frank Sitta, seit 2015 bereits Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt, wird den Kreisverband zukünftig führen. Der geschäftsführende Kreisvorstand wird komplettiert durch die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Yana Mark und Andreas Silbersack. Wiedergewählt wurde außerdem Thomas Hoffmann als Kreisschatzmeister. Unterstützt werden sie durch die Beisitzer Katja Raab, Dr. Kerstin Wagner, Elisabeth Schneider, Olaf Schöder, Klaus E. Hänsel, Wolfgang Tischer und Philipp Edlich.

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Hauptaufgabe im kommenden Jahr wird es sein, den Kreisverband fit für die Wahlen im kommenden September zu machen. Ziel ist ein gutes Wahlergebnis vor Ort und der Wiedereinzug der FDP in den Bundestag. Auch an der Schärfung des kommunalpolitischen Profils soll gearbeitet werden.

Dazu äußerte sich der neue Kreisvorsitzende Sitta: „Ich freue mich über die Wahl zum Kreisvorsitzenden und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand. Es ist mir ein besonderes Anliegen auch im Kreisverband Halle ein Signal der Erneuerung zu senden. Angesichts der momentanen Lage und des geradezu orientierungslosen und affektiven Handelns auf allen politischen Ebenen kann man sagen: Nie war es wichtiger, dass eine liberale Partei für die Rechte unserer Mitbürger und für Lösungen mit Weitblick eintritt. Dazu brauchen wir vor allem Mut und die Freien Demokraten – ob in Hinblick auf die Bundestagswahl oder die Zukunft unserer Stadt Halle.“

Stadtrat muss handeln. Hallesche Persönlichkeiten fordern ein klares Bekenntnis zu Hans-Dietrich Genscher.

Angesichts des schleppenden Vorankommens einer oder mehrerer würdiger Ehrungen Hans-Dietrich Genschers fordert FDP-Landesvorsitzender Frank Sitta die Mitglieder des halleschen Stadtrates zu schnellem und entschlossenem Handeln auf. In einer gemeinsamen Presseerklärung mit weiteren halleschen Persönlichkeiten betont er die herausragende Bedeutung Genschers für die Stadt Halle.
Frank Sitta dazu: „Genscher war einer der bedeutendsten Politiker der Bundesrepublik Deutschland. Er war ein treuer Botschafter unserer Stadt, immer stolz auf seine Heimatstadt und hat dies gern und ausführlich in der Welt verkündet. Er ließ es sich dabei auch nicht nehmen, seine Heimatstadt vielen bedeutenden Persönlichkeiten zu zeigen. Es wäre schön, wenn auch seine Heimatstadt endlich zeigen würde, wie stolz sie auf Hans-Dietrich Genscher und auf sein Lebenswerk ist. Dies gern auch an mehreren Orten.“
Zur aktuellen Verzögerung der Ehrung im halleschen Stadtrat betont Sitta:
„Mir ist es außerdem wichtig zu betonen, dass es hier um eine Ehrung des Menschen und Politikers Hans-Dietrich Genscher geht und nicht um eine Ehrung der FDP. Die Vorgänge im Stadtrat lassen die Vermutung zu, dass einige Stadträte dies nicht trennen können und eher parteipolitisch motiviert vorgehen. Wenn im Stadtrat außerdem von der Gefahr übermäßiger Ehrung und von einer Geringschätzung seiner Leistungen für Halle die Rede ist, fehlen mir einfach nur die Worte.“
Weitere Hallesche Persönlichkeiten und Weggefährten Hans-Dietrich Genschers äußern sich zur Thematik, wie folgt.
Cornelia Pieper ist heute Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig. Sie war u.a. Staatsministerin im Auswärtigen Amt und stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Sie gründet zurzeit den Genscher-Haus e.V. Freundeskreis Hans-Dietrich Genscher.
Cornelia Pieper: „Genschers Lebenswerk ist uns Vermächtnis, er hat Zeit seines Lebens für Frieden, Freiheit und Abrüstung gekämpft. Ohne ihn hätten wir unsere Freiheit im vereinten Deutschland nicht zurückerlangt. Die Stadt Halle hat die moralische Verpflichtung Ihres Sohnes und Ehrenbürgers Hans-Dietrich Genscher zu gedenken. Alles andere wäre ein Armutszeugnis.“
Bertram Thieme ist Hoteldirektor des Halleschen Dorint-Hotels Charlottenhof. In Genschers Lieblingshotel befindet sich u.a. die Genscher-Suite mit einem seiner gelben Pullunder.
Bertram Thieme: „40 Jahre war der Weltpolitiker, welcher fast 20 Jahre als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland so erfolgreich wirkte und der Architekt der deutschen Einheit ist, mein Gast im Interhotel, Maritim Hotel und Dorint Charlottenhof, welches er 2002 als sein Lieblingshotel ehrte.
Im Laufe der Jahre entstand zwischen uns ein tiefes vertrauensvolles, freundschaftliches Verhältnis. Als große Ehre empfand ich, tiefbewegt, bei der Staatstrauerfeier in Bonn dabei gewesen zu sein. Danach verband ich die große Hoffnung, dass meine Heimatstadt ihrem größten Sohn und Ehrenbürger die entsprechende Würdigung zuteil werden lässt. Überaus traurig bin ich über die Art und Weise, wie bisher damit verfahren wird. Ich schäme mich richtig dafür. Ich wünsche mir von allen Verantwortung Tragenden eine schnelle Rückbesinnung auf ihr Verantwortungsgefühl gegenüber der Würdigung einer der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mein Vorschlag gegenüber dem Ehrenbürger Hans-Dietrich Genscher, den Marktplatz nach ihm zu benennen und eine nationale/internationale Ehrung anzustreben und dem Flughafen Leipzig/Halle den Namen „Hans-Dietrich Genscher Airport“ zu verleihen.“
Christian Schreiber ist mehrfacher Weltmeister im Rudern, Olympiateilnehmer und als Athletensprecher Präsidiumsmitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Hans-Dietrich Genscher war Ehrenvorsitzender der Halleschen Rudervereinigung BÖLLBERG/ NELSON E.V. für die er sportlich aktiv war.
Christian Schreiber: „Eine Benennung des Bahnhofvorplatzes in Halle nach Hans-Dietrich Genscher kann ich nur voll unterstützen. Neben seinen herausragenden Errungenschaften für die deutsche Wiedervereinigung war er immer auch Hallenser, der seine Heimatstadt in seinem nationalen und internationalen Netzwerk bekannt gemacht hat. Für mich als ehemaligen Athleten ist zudem sein Einsatz während der Geiselnahme im Olympischen Dorf am 5. September 1972 in München hervorzuheben. Als damaliger Bundesinnenminister bot er sich als Geisel im Austausch zur israelischen Delegation an, was von den Terroristen abgelehnt wurde.“

Weihnachtsfeier für Senioren und Liberales Stadtgespräch am 05.12.2016

Am Montag, dem 05.12.2016, führen wir im Palais’S eine Doppelveranstaltung durch.
Ab 15.00 Uhr die Weihnachtsfeier für unsere Senioren mit für Weihnachtsstimmung sorgende Musikumrahmung. Ein Kuchenbüfett ist vorhanden.

Ab 19.00 Uhr das Liberale Stadtgespräch, wobei ein fließender Übergang zwischen den Veranstaltungen nicht ausgeschlossen ist.
Das Stadtgespräch führen wir als Diskussionsabend ohne Vorgabe eines Themas durch.
Es steht so jedem Teilnehmer offen, ob Gast oder FDP-Mitglied , seine Fragen zu stellen und auch diese zu diskutieren.
Auch aktuelle Themen werden wir auf Wunsch unserer Parteifreunde und Gäste behandeln.
Zu dieser Diskussion sind alle Parteifreunde und interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Datum: Montag, 05. Dezember 2016

Uhrzeit: 15.00 Uhr Weihnachtsfeier und 19.00 Uhr Diskussionsabend

Ort: Palais’S, Ankerstr. 3c, 06108 Halle (Saale)

Finanzminister a.D. Karl-Heinz Paque beim Liberalen Stadtgespräch

Am vergangenen Montag konnten wir beim Liberalen Stadtgespräch wieder einen prominenten Gast begrüßen: Prof. Dr. Dr. hc. Karl-Heinz Paqué, Volkswirt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ehem. Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt und heute Mitglied im Bundesvorstand der FDP. Erfahren Sie mehr über einen angenehmen Diskussionsabend →zum Volltext

LIBERALES STADTGESPRÄCH: 07. NOVEMBER 2016

Zu diesem Diskussionsabend haben wir mit unserem Parteifreund Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Landesminister a. D., Dekan an der „Otto-von-Guericke –Universität“ Magdeburg, einen prominenten Gast gewonnen.
Er wird zum Thema:
„Eckpunkte liberaler Politik für Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa“
einen einleitenden Vortrag halten.
Es steht jedem Teilnehmer offen, ob Gast oder FDP-Mitglied, seine Fragen zu stellen und auch diese zu diskutieren.
Auch aktuelle Fragen werden wir auf Wunsch unserer Parteifreunde und Gäste behandeln.

Zu diesen Abend sind alle Parteifreunde und interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Datum: Montag, 07. November 2016

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Ort: Palais’S, Ankerstr. 3c, 06108 Halle (Saale)

Besuch beim Studentenwerk

Der FDP-Kreisverband zu Besuch beim örtlichen Studentenwerk in Halle!

Am vergangenen Mittwoch besuchten Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Halle (Saale) das Studentenwerk auf dem Weinberg-Campus in Halle. Die Geschäftsführerin des Studentenwerks, Frau Dr. Lydia Hüskens, berichtete dort über die Aufgaben, Chancen und Probleme ihrer Institution. Erfahren Sie mehr über unseren Besuch –> zum Volltext

 

LIBERALES STADTGESPRÄCH: AM 03. OKTOBER 2016

Wegen des „Tages der Deutschen Einheit“ werden wir kein „Liberales Stadtgespräch“ durchführen.

Dafür werden wir am 07. November 2016 mit Professor Paqué einen prominenten Gast zu einem noch zu vereinbarendem Thema zu Wirtschaft und Politik der Landesregierung Sachsen-Anhalt begrüßen dürfen.
Eine detaillierte Ankündigung erfolgt rechtzeitig.

LIBERALES STADTGESPRÄCH: 05. SEPTEMBER 2016

Diskussionsabend

Unser nächstes Stadtgespräch führen wir als Diskussionsabend ohne Vorgabe eines Themas durch.
Es steht so jedem Teilnehmer offen, ob Gast oder FDP-Mitglied , seine Fragen zu stellen und auch diese zu diskutieren.
Auch aktuelle Themen werden wir auf Wunsch unserer Parteifreunde und Gäste behandeln.

Zu dieser Diskussion sind alle Parteifreunde und interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Datum: Montag, 05. September 2016

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Ort: Palais’S, Ankerstr. 3c, 06108 Halle (Saale)

RESÜMEE LIBERALES STADTGESPRÄCH AM 01.08.2016

Diskussionspunkte:
Bildung darf nicht länger Sache der einzelnen Bundesländer sein sondern gehört einheitlich in zentrale Hand. Bundesweit einheitlich geltende Abschlüsse z.B. Abitur.
Schulen müssen ihren Unterricht nach einem langfristigen Konzept gestalten dürfen. Nur Kontinuität hebt das Bildungsniveau, Veränderungen mit jeder neuen Regierung schaden.
Schulen haben neben der Wissensvermittlung auch die Aufgabe, Interesse an Bildung zu wecken und das nicht nur dem Elternhaus zu überlassen. Kinder bildungsferner Eltern bleiben so außen vor.
Eignung für den Besuch eines Gymnasiums beurteilen Pädagogen und nicht vorrangig das Elternhaus.
Die Trennung der Schüler für eine Grundausbildung und für eine weiter führende erfolgt nach dem vierten Schuljahr zu früh. Der Zeitraum des gemeinsamen Lernens sollte länger sein.
Aufnahme von berufsbedingten Stoffgebieten in den Lehrplan zu lasten der Humanbildung sollte unterbleiben. Denn es sind davon meist nur zwei oder drei Schüler einer Klasse betroffen. Vermittlung von Spezialwissen ist Aufgabe der Berufsschulen.